
Knapp 30.000 Unternehmen sind im Bundesverband mittelständische Wirtschaft organisiert, daher hat die Stimme des BVMW-Vorsitzenden Christoph Ahlhaus Gewicht: Nach neun Monaten Kanzlerschaft von Friedrich Merz sei „Blankes Entsetzen über die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts“ an die Stelle der Erleichterung über das Ende der Ampel getreten.
Die vorsichtig optimistische Prognose von Ministerin Reiche und die leichten Verbesserungen, die der Kanzler lobt, besänftigen den Verbandschef nicht. Die Krisenjahre seien nicht der Maßstab, sagt er in einem Interview, sondern die Jahre, als Deutschland noch zu den drei besten der Welt gehörte.
Bürokratie, Steuern, Energie – das sind die wichtigsten Themen, die Merz bislang liegenlässt. Hier ließe sich wirklich etwas Gutes für die Wirtschaft tun. Geschehen wird das aber nur mit der #AfD. Denn der Kanzler scheint für Brandbriefe aus der Wirtschaft gar nicht mehr erreichbar zu sein.
Das ZDF berichtet:
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