
Eigentlich ist es in der Bundesrepublik so üblich, dass die Partei mit dem besten Ergebnis bei einer Landtagswahl für sich selbst einen Regierungsauftrag sieht. Und eigentlich ist es dann auch logisch, dass der Spitzenkandidat dieser Partei Ministerpräsident wird und eine Regierungsmehrheit bildet. Würde das uneingeschränkt für alle „Demokraten“ gelten, hätten wir bereits einen AfD-Ministerpräsidenten – und zwar in Thüringen.
Das Institut für Online-Marktforschung „Yougov“ hat nun ermittelt, ob die Deutschen der Meinung sind, dass die #AfD an einer Landesregierung beteiligt (!) werden soll, wenn sie das stärkste (!) Ergebnis von allen einfährt, die Wahl also gewinnt. Immerhin etwa ein Drittel der Deutschen haben das bejaht.
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Mich würde einmal interessieren, wie die Umfrage ausgeht, wenn man sie umgekehrt stellt: „Sollten sich alle Parteien links der Brandmauer zu einer Koalition zusammenschließen, wenn dadurch eine Beteiligung der AfD verhindert wird?“ – Was meinen Sie?