Dr. Nicolaus Fest in Heidelberg: „Heimat, Kultur und Identität sind die Betätigungsfelder der Zukunft“

Dr. Malte Kaufmann und Dr. Nicolaus Fest (AfD) in Heidelberg

„Heimat, Kultur und Identität sind die Betätigungsfelder der Zukunft“

Über 120 interessierte Zuhörer fanden sich am gestrigen Sonntagabend in der Steinbachhalle in Ziegelhausen ein, um nach der Begrüßung durch Dr. Klaus Blanck, den Sprecher des Kreisverbands Heidelberg, von Dr. Malte Kaufmann und Dr. Nicolaus Fest zu hören, warum die AfD die neue Heimat der Konservativen ist.

In einer launigen Rede nahm sich Dr. Fest den Wahlkampf der Etablierten vor: „Zuerst Mensch“, werbe da etwa ein Kandidat der Altparteien in Berlin auf seinen Plakaten. Mit dem Spruch „Zukunft braucht Ideen“ gehe die SPD hausieren. „Ja, Pflanzen brauchen Wasser und Tiere brauchen Liebe“, fügte der Jurist und Journalist sarkastisch hinzu: „So viel Inhaltsleere war nie.“ Die Demokratie funktioniere, wenn Probleme benannt würden, doch das habe schon seit Jahren nicht mehr stattgefunden, beklagte Fest, und kritisierte dabei nicht nur die Politik sondern auch die Medien („Die Süddeutsche, diese Alpen-Prawda!“). Terror, Kriminalität und innere Sicherheit seien die Themen, die die Bürger dieses Landes zuallererst beschäftigten, danach Altersarmut, Parallelgesellschaften und die Überfordeung des Sozialstaats durch massenhafte Armutszuwanderung. Dass die AfD genau diese Themenbereiche anspreche, während die Etablierten sie weitestgehend ignorierten, mache den Erfolg der Alternative für Deutschland aus. Und genau deshalb sei die AfD die neue Heimat für Bürger mit konservativen Werten. „Heimat, Kultur und Identität sind die politischen Problemfelder der Zukunft“, machte Dr. Fest klar und warnte eindringlich vor einem Kulturbruch auf Grund millionenfacher Zuwanderung aus dem arabischen und afrikanischen Raum.

Anhand etlicher Beispiele aus seinen Vorträgen an Schulen belegte der promovierte Jurist seine These, dass selbst von Gymnasiasten einfachste Zusammenhänge nicht mehr erkannt würden. Dass die Zuwanderung von zwei Millionen Menschen gravierende Auswirkungen auf Mietpreis und Verfügbarkeit von Wohnraum habe, diese Kausalität erschließe sich vielen Jüngeren nicht. „Die SPD hält die Menschen für so doof, wie sie sie durch die Bildungspolitik gemacht haben“, stellte Fest mit Blick auf Berlin fest. Energiewende, Ehe für alle, unkontrollierte Masseneinwanderung unter dem Deckmantel des Asylrechts: Der Bundestag hinterfrage nichts, die Bundesregierung könne einfach durchregieren, und Medien und Opposition seien faktisch ausgefallen. „Mit der AfD wird am 24. September eine kraftvolle Opposition in den Bundestag einziehen“, prophezeite Nicolaus Fest unter dem Jubel der Zuhörer in der Steinbachhalle.

Dr. Malte Kaufmann, Direktkandidat für den Wahlkreis Heidelberg-Weinheim, hatte zuvor von viel Zustimmung berichtet, die er auf seiner Wahlkampftour erfahre. Und auch immer mehr Prominente würden sich zur AfD bekennen: Erika Steinbach, Vera Lengsfeld, Prof. Max Otte und viele andere. „Wir sind eine Partei aus dem Volk für das Volk“, rief Kaufmann in den Saal. Die Zuhörer quittierten diese Aussage mit viel Applaus. Dennoch erfordere ein Bekenntnis zur AfD immer noch viel Courage. „Aber in der Wahlkabine gibt es keine Videokameras“, machte der AfD-Bundestagskandidat Mut, der selbst von lokalen linksextremen Hetzern im Netz angefeindet wird, wobei auch seine Familie nicht verschont wird.

Viele Fragen hatte das interessierte Publikum im Anschluss an die Vorträge an die beiden Redner. Vielfach drehten sich die Fragen um die Massenzuwanderung und die daraus resultierenden Gefahren. So wollte etwa eine Frau wissen, wie die AfD den stark gestiegenen Übergriffen und Sexualdelikten durch Migranten politisch begegnen könne. Ein Mann fragte nach den gesellschaftlichen Kosten der Armutszuwanderung aus dem arabischen und afrikanischen Raum. Kenntnisreich und eloquent beantworten Dr. Fest und Dr. Kaufmann die Fragen des Publikums.

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MdL Rüdiger Klos, Dr. Nicolaus Fest, Dr. Malte Kaufmann, Matthias Niebel, Alice Blanck, Dr. Klaus Blanck

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