Beatrix von Storch auf Wahlkampftour in Heidelberg

Dr. Malte Kaufmann, Beatrix von Storch und Matthias Niebel in Heidelberg

Nach einem verregneten Tag strahlte am frühen Montagabend selbst die echte Sonne, als Beatrix von Storch auf dem Solarschiff „Neckarsonne“ einen umjubelten Wahlkampfauftritt hatte. Zuvor hatte die Volljuristin die Zeit bis zum Ablegen genutzt, um auf dem Universitätsplatz einen Abstecher an ihre alte Alma Mater zu machen. Nach der Begrüßung durch Dr. Klaus Blanck, Sprecher des Kreisverbands Heidelberg, gab Frau von Storch, die nach der Bundestagswahl von Brüssel nach Berlin wechseln wird, vor rund 120 Zuhörern so manche Anekdote aus ihrer Zeit im Frauen- und Gleichstellungsausschuss des EU-Parlaments zum Besten. Dann erinnerte sie an ihr Treffen mit Nigel Farage am vergangenen Freitag in Berlin und leitete zum ernsten Teil ihrer Rede über, als sie die große Verantwortung für einen Politikwechsel ansprach, die mit dem Einzug der AfD in den Bundestag verbunden sei. „Die Presse wartet auf Fehler, die wir machen“, mahnte die EU-Parlamentsabgeordnete. Die 60 bis 70 Abgeordneten, die für die AfD in den Bundestag einziehen werden, müssten diszipliniert arbeiten, um den Kurs zu ändern. Merkel werde nicht umsteuern. „Sie wird in diese Richtung weitergehen.“

Als vor den Panoramafenstern der „Neckarsonne“ langsam die Silhouette der Heidelberger Altstadt vorbeizog, nutzte die zukünftige AfD-Bundestagsabgeordnete dies für eine Metapher: „Politik ist wie ein großes Kreuzfahrtschiff, und der Tanker EU ist auf dem Weg in den Zentralstaat.“ Doch man könne nicht abrupt die Richtung ändern. Vielmehr müsse man „den Kahn entschleunigen, zum Stehen bringen, dann wenden, um schließlich in die andere Richtung zu fahren“.

Als zum Abschluss der Bootsfahrt auf dem Neckar ein leuchtender Regenbogen über der Heidelberger Altstadt aufging, beendete Beatrix von Storch ihre Rede mit dem Satz: „Dieses Land ist einfach zu schön, um es den anderen zu überlassen.“ Das Publikum quittierte es mit lang anhaltendem Applaus.

Dr. Malte Kaufmann, Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Heidelberg-Weinheim, dankte Beatrix von Storch für ihre lebendige Rede, bevor Dr. Kaufmann und Frau von Storch in einer Art „Speed Dating“ von Tisch zu Tisch gingen, um jeweils für einige Minuten Fragen der Gäste zu beantworten. Unter den Anwesenden war auch Prof. Dr. Jens Zeller, Platz 13 auf der baden-württembergischen Kandidatenliste für den Bundestag.

Die Stuttgarter Landtagsfraktion der AfD war durch Rüdiger Klos, direkt gewählter Landtagsabgeordneter und Mitglied des Fraktionsvorstands, Lars Patrick Berg, AfD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, sowie Sven Geschinski, Persönlicher Referent von Dr. Rainer Balzer, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal, vertreten. In seiner Eigenschaft als sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion erinnerte Lars Patrick Berg in einer kurzen Rede an diesem 11. September daran, dass nach Angaben der Stuttgarter Landesregierung 620 sogenannte Gefährder in Baden-Württemberg leben. 120 davon seien gewaltorientiert, wovon 50 in das syrisch-irakische Kriegsgebiet gereist und etwa 12 bei Kampfhandlungen dort getötet worden seien. „Die überlebenden Dschihadisten sind tickende Zeitbomben“, machte Berg den Ernst der Lage klar.

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Veranstaltungsort Solarboot Neckarsonne.

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Alice Blanck und Matthias Niebel am Einlass.

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Beatrix von Storch

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Beatrix von Storch freut sich wieder in Heidelberg zu sein und macht Erinnerungsfotos.

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Dr. Malte Kaufmann mit Prof. Dr. Jens Zeller.

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Dr. Malte Kaufmann mit MdL Rüdiger Klos.

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Familie Kaufmann

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Beatrix von Storch und Dr. Malte Kaufmann bei ihren fantastischen Reden.

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MdL Lars Patrick Berg und Beatrix von Storch.

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Sven Geschinski, Beatrix von Storch und Dr. Malte Kaufmann.

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Begleitschutz durch die Polizei und lokale, moderne Musikkapelle am Ufer mit Schildern.

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